(entnommen aus dem Starnberger Merkur vom 26.09.2008, S. 8 u. 9)
Die Genehmigung
für Geschäftsfliegerei auf dem Sonderflughafen Oberpfaffenhofen
erhitzt die Gemüter in der Region. Sind Sie für oder gegen die
Geschäftsfliegerei und warum?
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So
pauschal lässt sich die Frage nicht beantworten. Ich bin für
die Sicherung des Sonderflughafens, denn er garantiert unserer Region
die wirtschaftliche Entwicklung und Innovation sowie Arbeitsplätze.
Ich setze mich für klare Obergrenzen ein, ich bin gegen Wochenendflugverkehr
sowie zusätzliche Hubschrauberflüge. Ich wehre mich gegen
eine mögliche Salamitaktik der EDMO.
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Die
Erweiterung des Flugbetriebs lehne ich ab, weil sich unsere Heimat
negativ verändern und die Lebensqualität für viele
Menschen deutlich verschlechtern wird. Ich werde mich im Landtag dafür
einsetzen, dass Oberpfaffenhofen als Forschungsflughafen zum hochwertigen
Technologiestandort entwickelt wird, der qualifizierte und zukunftssichere
Arbeits- und Ausbildungsplätze bietet.
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Ich
bin explizit gegen die Geschäftsfliegerei. Hier soll auf Kosten
von Tausenden von Menschen, die unter Lärm, Luftverschmutzung
und u.U. Trinkwassergefährdung leiden würden, ein Luxussegment
gefördert werden, an dem nur ganz wenige Unternehmen verdienen
würden. Mit einer immensen Zunahme der Flugbewegungen über
die erteilte Genehmigung hinaus muss aus Wirtschaftlichkeitsgründen
gerechnet werden.
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Der
Sonderflughafen mit seinen bisherigen Genehmigungen für DLR
und Luftfahrtbetriebe muss erhalten bleiben. Taxiluftverkehr für
Geschäftsflieger lehne ich ab, weil sie der Umwandlung in einen
Flughafen mit Betriebspflicht Vorschub leisten. Der Lärmschutz
muss im Interesse der Anwohner des Fremdenverkehrs und des Forschungsbetriebes
Priorität haben vor der Gewinnoptimierung einzelner Unternehmen.
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Die
Öffnung für den Geschäftsflugverkehr und Lufttaxi-Hubschrauberverkehr
stellt eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit und die Lebensqualität
der Bevölkerung dar, welche mögliche wirtschaftliche Vorteile
bei weitem überwiegt. Im Landtag werde ich mich dafür
einsetzen, dass die Formulierung im Landesentwicklungsprogramm gestrichen
wird, so dass der Genehmigung die Grundlage entzogen wird.
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Ich
bin für die Erweiterung für Geschäftsflieger, damit
der Flugplatz wirtschaftlich betrieben werden kann. Dies sichert
nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch den Fortbestand der DLR
am Standort.
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Nicht
für oder gegen Geschäftsflieger - das ist zu pauschal.
Sondern gegen eine Ausweitung des Betriebes in Oberpfaffenhofen.
Aus Lärmschutzgründen und zum Schutz der betroffenen Anlieger
(das Einzugsgebiet der Anlieger bzw. Betroffenen umfasst viele Menschen
im Landkreis) ist ein Stopp notwendig. Vor allem, weil viele Befürchtungen
wohl wirklich realistisch und nicht von der Hand zu weisen sind.
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Oberpfaffenhofen
als Betriebsflughafen reicht jetzt schon. Es soll hier nicht die Bequemlichkeit
einiger Geschäftsleute zu Lasten der Bevölkerung unterstützt
werden. Man muss in Bayern nicht nachmachen, was Bundespolitiker in
Berlin mit der Flugbereitschaft vormachen. |
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| Ganz
klar gegen den Geschäftsflughafen. Die intakte Natur ist für
die Menschen in unserer Region und dem Großraum München
eine Oase für die Erholung. Der Tourismus ein Standbein. Eine
kleine "Elite" will einen Vorteil im gesellschaftlichen
Gerangel auf internationalem Parkett - nein, wir haben genug von Managern,
die unser Geld weltweit verbrennen und unsere Natur zum eigenen Vorteil
zerstören wollen. |
Ich
bin für das Erhalten des Sonderflughafens ohne Geschäftsflieger
und ohne Hubschrauber-Taxis! Der Landkreis ist die Plattform eines
naturnahen Erholungsgebietes. Die Geschäftsflieger repräsentieren
nur eine kleine Minderheit der Gesamtbevölkerung, welche zu deren
Gunsten täglich bzw. stündlich negative, gesundheitsschädigende,
die Lebensqualität mindernde Faktoren aushalten sollen. |
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Die
Geschäftsfliegerei ist eine Einbildung unserer "Business-Boys",
die der Meinung sind, im Zeitalter der Globalisierung ganz schnell
überall hinkommen zu müssen. Keine Geschäftsfliegerei
in Oberpfaffenhofen! |
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